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In der Rubrik Downloads haben wir für Sie wichtige Dokumente zur Verfügunggestellt. Hierzu zählen verschiedene Verträge wie z.B. der Berufsausbildungvertrag.

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Aktuell: Info zur Corona-Krise
Täglich bekommen wir Neuigkeiten zum Thema „ Corona“.
Wir möchten Sie jedoch immer nur mit den aktuellsten bzw. konkreten Nachrichten versorgen und nicht mit E-Mails überhäufen, in denen sich alles wiederholt.
Die Vertreter der Wirtschaftsverbände sind im ständigen Kontakt mit dem Ministerpräsidenten, Wirtschaftsminister etc.
Hier jetzt die neuesten Informationen (Stand: 17. März 2020. Quelle: Unternehmensverband Handwerk e.V. (Ute Schwiegershausen)

Liquiditätshilfen
Die Hauptbotschaft von Seiten der Wirtschaft bestand darin, zusätzlich zu den Regeln beim Kurzarbeitergeld den Unternehmen die notwendigen liquiden Mittel möglichst als verlorene Zuschüsse zur Verfügung zu stellen. Es sind ferner von Steuerstundung ohne Strafzinsen, über die Veränderung von Insolvenzfristen bis hin zur Aussetzung der Gewerbesteuer eine Vielzahl von konkreten Maßnahmen erörtert worden.

In der anschließenden Kabinettssitzung hat die Landesregierung ein großes Maßnahmepaket im Gesamtwert von 4,4 Milliarden Euro beschlossen. Neben der Zurverfügungstellung von zusätzlichen 1,4 Milliarden Euro beinhaltet das Paket auch eine Ausweitung des Bürgschaftsrahmens auf 3 Milliarden Euro.

Finanzminister Hilbers unterstützt zudem bundesweite Anpassungen für Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen für von den Landesfinanzbehörden verwaltete Steuern sowie für die unkomplizierte und schnelle Herabsetzung von Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbe-steuer-Vorauszahlungen. Zudem sollen auch zinsfreie Stundungen vereinbart werden können.

Jetzt kommt es darauf an, dass diese Maßnahmen schnell bei den Unternehmen ankommen, um mögliche Insolvenzen zu verhindern. Rein formal wird der Landtag in der Plenarwoche vom 25.-27.3.2020 darüber entscheiden.

Das Land hat folgende Ansprechpartner zur Verfügung gestellt:
Bei der Niedersächsischen Bürgschaftsbank – NBB:
→ Lars Luther, stv. Leiter Firmenkundenbetreuung, Tel. 0511 33 70 5-0
→ Carsten Bolle, Geschäftsführung, Tel. 0511 3370 5-0

Für Landesbürgschaften PwC als Mandatar des Landes:
→ Mike Schwake: Tel. 0511 5357 5323, Mobil 0171 199 48 24, E-Mail: mike.schwake@pwc.com
→Peter Koch: Tel. 0511 5357 5351, Mobil 0171 766 59 08, E-Mail: koch.peter@pwc.com
Zentrale Ansprechpartnerin im Wirtschaftsministerium ist weiterhin Frau Simon. Sie erreichen Frau Simon unter: Tel. 0511 120 5531, E-Mail claudia.simon@mw.niedersachsen.de.
Zusätzlich hat das Wirtschaftsministerium wichtige Informationen auf Ihrer Homepage bereitgestellt: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

Kurzarbeitergeld – KuG
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist zur Zeit im intensiven Kontakt mit dem Bundesarbeitsministerium, um auch den geringfügig Beschäftigten KuG zur Verfügung stellen zu können.

Die BA hat zudem erhebliche Erleichterungen für die Beantragung des KuG eingeleitet:
Es genügt, regelmäßig bei der Anzeige des Arbeitsausfalles eine Glaubhaftmachung der Ursachen mit Nachweisen in einfacher Form.
Der Antrag muss nur für den ersten Monat abgegeben werden.
In den Folgemonaten reicht die Einreichung von Kurzanträgen zusammen mit den Abrechnungslisten.
Die Abschlussprüfungen werden verschoben, bis die krisenhafte Situation beendet ist.
Diese und die übrigen Erleichterungen für den Bezug von KuG (10%-Regelung, keine Einbringung von negativen Arbeitszeitsalden, vollständige/teilweise Erstattung der vom Arbeitgeber allein zu tragenden Beiträge zur Sozialversicherung) sollen rückwirkend zum 01.03.2020 bereits greifen.
Im Internet finden Sie zum KuG weitere Informationen der BA: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Info Kurzarbeitergeld KUG
Hinweis Anzeige KuG muss in dem Monat erfolgen ab dem beantragt werden soll.
Das entsprechende Formular findet man am schnellsten über Google: KUG 101 eingeben (geht natürlich auch über Arbeitsagentur.de)
Online (mit Betriebsnummer) ausfüllen und dann an: osnabrueck.031-os@arbeitsagentur.de senden
Weitere Detailfragen können vom KuG-Team z. Zt. nicht beantwortet werden. Wichtig ist erstmal die Anzeige(damit ist noch kein Antrag gestellt)
Die Rückmeldung erfolgt dann nach Eingang der Anzeige die erforderlich ist, damit der Antrag überhaupt gestellt werden kann.

Was für Liquiditätshilfen gibt es ? Übersicht über die Bundesmittel

Möglichkeiten im Kreditbereich

KfW-Förderkredite
Beim KfW-Unternehmerkredit sind Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel Ihre Hausbank) von bis zu 80 % für Betriebsmittelkredite bis 200 Mio. Euro Kreditvolumen möglich. Diese Bedingungen gelten für Unternehmen, die länger als fünf Jahre am Markt sind und auch für den ERP-Gründerkredit, der sich an Unternehmen richtet, die weniger als fünf Jahre am Markt sind.

Betriebe, die mehr als fünf Jahre am Markt sind, können außerdem den  KfW-Kredit für Wachstum beantragen. Dieser Kredit dient der allgemeinen Unternehmensfinanzierung inklusive Betriebsmittel im Wege der Konsortialfinanzierung (mehrere Banken, mindestens jedoch zwei Banken, vergeben gemeinsam einen Kredit). Bisher hatte der Kredit eine Beschränkung auf Investitionen in Innovation und Digitalisierung, die nun aufgehoben wurde. Außerdem wurde die Umsatzgrenze für antragsberechtigte Unternehmen auf 5 Mrd. Euro und die anteilige Risikoübernahme auf bis zu 70 % erhöht.

KfW Sonderprogramm
Zusätzlich soll für „kleine“, „mittlere“ sowie „große“ Unternehmen je ein KfWSonderprogramm vorbereitet und schnellstmöglich eingeführt werden. Dabei wird die Risikoübernahme bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) verbessert und beträgt bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen bis zu 90 %. Diese können auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind. Überdies wird die KfW für diese Unternehmen konsortiale Strukturen anbieten. Die Europäische Kommission muss diese Sonderprogrammen noch genehmigen.

Die Antragsstellung erfolgt über Ihre Hausbank bzw. Finanzierungspartner, d.h. Geschäftsbanken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Direktbanken, Bausparkassen, Versicherungen oder die Finanzvermittler. KfWHotline: 0800 539 9001 – Mo – Fr 08:00 bis 18:00 Uhr

Bürgschaftsbanken
Bei den Bürgschaftsbanken wird der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Mio. Euro verdoppelt. Die Obergrenze am Gesamtobligo der Bürgschaftsbanken wird auf 50 % der Betriebsmittel erhöht. Bürgschaftsbanken können nun Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen.

Die Kreditherkunft spielt für die Bürgschaft keine Rolle, es können Kredite der KfW, Landesförderinstitute oder Hausbankkredite verbürgt werden. Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben können Sie online über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken stellen.

Insolvenzrecht
Darüber hinaus soll die reguläre dreiwöchige Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 ausgesetzt werden. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine entsprechende gesetzliche Regelung vor. Informationen hierzu finden Sie im FAQ des  BMWi und direkt bei der Euler Hermes AG.

Was macht das Land Niedersachsen in Sachen Förderung?

Was wird geleistet?

→ „Niedersächsisches Corona­ Hilfsprogramm“ für in Not geratene Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten ( Stand 20.3.2020)
• Es wird ein Liquiditätszuschuss ( nicht rückzahlbar) gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.
• Der Fördersatz soll 50 % betragen, so dass die Höchst-Förderung bei einem Verlust von mindestens 40.000 Euro je Unternehmen greift.
• Gefördert werden sollen demnach etwa Mieten und Pachten für gewerbliche Immobilien, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht genutzt werden können.
• Ebenso Finanzierungskosten, zum Beispiel Zinsen für fremdfinanzierte Wirtschaftsgüter wie Maschinen, Anlagen oder Einrichtungen.

→ Hinzu kommt ein Kredit-Programm für kleine und mittlere Unternehmen als schnelle Liquiditätshilfe, das derzeit bei der NBank vorbereitet wird. Ein Kreditbetrag von 50.000 EUR soll zur Verfügung gestellt warden, wenn Unternehmen ein tragfähiges Geschäftsmodell haben, jedoch auf Grund der temporären Umsatzrückgänge wegen der Coronakrise einen erhöhten Liquiditätsbedarf haben. Ziel ist es, diesen Kredit zu 100 % abszusichern ohne Beteiligung einer Hausbank. Das Kreditprogramm soll direkt durch die NBank, ohne Beteiligung einer Hausbank, vergeben werden.
→ Zudem soll ein größerer Liquiditätskredit über 50.000 EUR aufgelegt warden, der ebenfalls über die NBank vergeben wird.
→ Unabhängig davon bietet die NBank als Hausbankkredit den Niedersachsen­ Gründerkredit an. Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft können innerhalb der ersten fünf Jahre nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit einen Kredit bis zu 500.000 Euro bei der NBank beantragen.
• Finanziert werden u.a. Nachfolgen, Investitionen und Betriebsmittel.
• Bei Betriebsmittelfinanzierungen beträgt die maximale Laufzeit 5 Jahre inklusive eines Tilgungsfreijahres. Dieser Kredit kann auch mit einer bis zu 70%-Bürgschaft der NBB verbunden werden.

→ Das Land Niedersachsen und die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) GmbH geben Bürgfschaften – innerhalb des erhöhten Bürgschaftsrahmens von 3 Milliarden Euro.
• Die NBB übernimmt Bürgschaften bis zur Größenordnung von 2,5 Millionen Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Darüber hinaus stehen Landesbürgschaften zur Verfügung.

Kann man schon einen Antrag stellen?
Derzeit noch nicht, die Anträge sollen aber Mitte kommender Woche runtergeladen werden können. Bitte nachschauen auf der Seite der NBank:
https://www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19-%E2%80%93-Beratung-f%C3%BCr-unsere-Kunden.jsp

Kann man Anträge schon vorbereiten?
Ja, Die NBank bietet an, sich bereits jetzt zu registrieren und einige Vorfragen zu beantworten, damit dort der Schwerpunkt der Anliegen der Betriebe besser eingeschätzt werden kann.
Die Beantwortung dieser Vorfragen sind noch keine Antragstellung – aber sie erleichtert der NBank die Arbeit.

Senden Sie die Antworten auf folgende Fragen an: beratung@nbank.de
• Name des Unternehmens
• Branche
• Adresse
• Ansprechpartnerin/Ansprechpartner
• Telefon
• E-Mail
• Mitarbeiteranzahl
• Jahresumsatz
• Gründungsjahr
• Welchen Bedarf sehen Sie für Ihr Unternehmen? (Bürgschaften, Finanzierung/Liquidität?)
• Wie hoch schätzen Sie den Kapitalbedarf für Ihr Unternehmen ein?
• Über welchen Zeitraum planen Sie die Rückzahlung?
• Haben Sie bereits Kontakt zu Ihrer Hausbank aufgenommen?

Oder füllen Sie dazu das vorgefertigte Formular aus:  „Fragebogen für Unternehmen / Soforthilfe Corona“
Bei technischen Problemen – bitte auf der Seite der NBank unter Browserspezifische und technische Einstellungen nachschauen.

Welche Unterlagen können Sie schon vorbereiten?
Für die Bewilligung der Liquiditätshilfen sollten aktuelle Unternehmensdaten in Form einer BWA, Einnahmen-Überschussrechnung oder Jahresabschluss bereitgehalten werden.

Folgende Unterlagen erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle:

Anträge auf Stundung fälliger Steuerzahlungen,
Anpassungen (Herabsetzung) von Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer an die geänderte Ertragslage
Anträge auf Erlass von Säumniszuschlägen bei nicht rechtzeitiger Zahlung von Steuern sowie ein vorübergehender Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Weitere nützliche Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Handwerkskammer für Ostfriesland unter https://www.hwk-aurich.de/coronavirus/allgemeine-informationen-und-hinweise